Ein kleiner Blick in die mystische Welt der Steine

Legenden über mystische Steine finden sich in verschiedenen Kulturen. So bezeichnen die Taoisten ihren Stein als „Stein der Weisheit“. Die Burmesen nennen ihren Stein „Stein des lebendigen Metalls“, und die Muslime verehren einen Stein, der in der Kaaba liegt.

Es heißt, dieser Stein sei ein Fragment eines Meteoriten. Es wird traditionell angenommen, dass er weiß war, aber wegen der Sünden der Menschen wurde er schwarz.

Es gibt einen Stein namens „Cintamani“, der ein Staatsjuwel der mystischen und mythischen Stadt Shamballa sein soll. Man glaubt, dass Shamballa auf der ätherischen Ebene über der Wüste Gobi existiert. Esoterisch gesprochen repräsentiert „Cintamani“ oder das „Liebesjuwel“ den perfekten Ausdruck des Anahata- oder Herzchakras, des erleuchteten Geistes oder Bodicitta.

Wenn einem Suchenden gesagt wird, er solle Cintamani erwerben, ist damit die Entfaltung des Herzchakras gemeint. Dies hat insofern eine Parallele zur Gralssuche, als dass, mikrokosmisch gesprochen, ein spirituelles Prinzip im Menschen das Objekt der Suche ist.

Dafür spricht auch die Überlieferung, dass der Tempel König Salomons ohne den Klang von Werkzeugen gebaut wurde. Für den Bau des Tempels wurde ein bestimmter Stein namens „Schamir“ verwendet. Esoteriker wissen, dass sich der Tempel auf den Kausalkörper bezieht, das Gefäß, das die Monade, den Geist des Menschen, kleidet. Der Tempel oder der Kausalkörper wird mit dem schimmernden Stein der Tugenden, der guten Werke und des erleuchteten Geistes gebaut. Diese sind die Nahrung, die den Tempel verschönern.

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